September 15, 2020 0

Poker Tipps

Poker Tipps

Poker ist ein Kartenspiel was in den letzten Jahren viel an Popularität gewonnen hat.
Die Anzahl der Spieler, die Online Poker spielen, wächst ständig. Das Gleiche gilt für die Anzahl der Online-Pokeranbieter.
Dennoch steckt Online Poker noch in den Kinderschuhen, wenn man die Zahl der Spieler und die Cardroomtechnologie in Betracht zieht.
Für uns ist jedoch noch wichtiger, dass auch die Strategie für Online Poker noch in den Kinderschuhen steckt.

Diese Anleitung ist sowohl für Spieler gedacht, die noch nie eine Hand Online gespielt haben,
als auch für erfahrene Spieler die lernen möchten besser zu spielen — zu gewinnen, oder mehr zu gewinnen.
Einzige Vorraussetzung ist: Sie kennen die Pokerregeln.

Bedingungen:

Bei niedrigen Einsätzen kann man davon ausgehen, dass viele Spieler am Tisch sitzen, die loose spielen, also sich gerne den Flop anschauen und oft mitgehen.
Eine weitere Eigenheit dieser Spieler ist es, auf dem Turn und River Einsätze zu bringen, die in keiner Weise zum erwarteten Gewinn, bzw. der Gewinnchance, stehen.
Auch der Aggressions-Faktor ist wichtiger Bestandteil.
Ein wenig mehr Aggression, in einem allgemein passiven Spiel, auf Turn und River kann schnell das Spiel verbessern.
Ein Problem, bei den folgenden Ausführungen, ist eine hohe Aggression der Gegenspieler im Pre-Flop,
oft sind dann die Ausführungen dieses Artikels nicht mehr effektiv durchzuführen.
Sollte also im Pre-Flop ständig von einigen Spielern stark erhöht werden, wechseln Sie einfach den Tisch.

Basis Konzepte:

Keine Fehler machen!
Sie gewinnen nur, wenn Gegenspieler Fehler machen und Sie nicht.
Diese Strategie baut auf Fehlern auf, die bei niedrigen Einsätzen an der Tagesordnung sind.
Ein Fehler ist zu viel Angst davor zu haben, geblufft zu werden.
Man kennt die Situation:
Der Gegner erhöht stark, man denkt sich der blufft, geht aber zur Sicherheit raus, und dann werden einem noch die schlechten Karten des Gegners unter die Nase gehalten. Aber es war doch der richtige Schritt, im Zweifelsfall lieber raus aus dem Pot.
Man muss den Gegner schon sehr gut lesen können, und das noch im Internet und bei ständig wechselnden Spielern.

Fazit:

Haben Sie keine Angst mal geblufft zu werden.
Lassen Sie ruhig den Gegner ein paar kleine Pots einsammeln,
wenn er dies zu oft macht, wird er früher oder später auf Sie treffen, wenn Sie sehr gute Karten haben, dann gewinnen Sie noch mehr wieder zurück.

Einige Fehler sind natürlich nicht abzustellen, vor allem in den ersten Einsatz-Runden.
Man kann keinen KK wegwerfen, nur weil jemand eine hohe Preflop-Erhöhung macht, und man mit einem AA bei ihm rechnet.
Alleine schon deswegen, weil er in den meisten Fällen kein AA haben wird. Oft sind diese Informationen jedoch nicht so eindeutig.
Hierbei gilt es die Fehler möglichst „billig“ zu halten.

Nun ein Beispiel für eine solche Situation:
Jemand erhöht Ihre QQ Preflop um 4$, damit können Sie leben und gehen mit. Wenn aber jemand um 40$ erhöht, sollten Sie nicht das Risiko eingehen, Sie haben auch entsprechend wenige Informationen im Preflop.
Warten Sie geduldig auf eine bessere und sicherere Situation.

Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, analysieren Sie sofort die Situation und lernen Sie aus ihr.
Es geht also darum, die Ursache des Fehlers zu erkennen und herauszufinden, wie man ihn beim nächsten Mal vermeiden kann:
Aus Fehlern lernt man, und das gilt besonders beim Poker!

Gute Karten:

Hände, die „The Nuts“ sind, also unschlagbar, sind Ihr primäres Ziel, oder welche, die auf dem River „The Nuts“ werden.
Damit wird das meiste Geld gemacht.
Zu den prädestinierten Pocket-Cards zählen
Pocket-Pairs (z.B.: AA,QQ,88), gute Connectors (z.B.: AK, 98, JT), sogenannte „One-Gaps“ (z.B.: QT, 97) und natürlich Karten einer Farbe (suited) (z.B.: A7s, KQs, K6s).

Nochmal zum besseren Verständnis der Güte von Pocket-Cards:

Karten einer Farbe (suited) sind gut wenn:
Die Karten vom Rang nahe beieinanderliegen, so kann man mit einem Straight Flush, Straight oder Flush rechnen.
Oder sie haben eine hohe Karte zum Flush, der einem einen unschlagbare, oder fast unschlagbare Hand liefert.

Karten, die von ihrem Rang nahe beieinander liegen (Connectors) sind gut, wenn:
Die Karten einen entsprechend hohen Rang haben. 2 3 z.B. ist schlecht, da es nicht viele Straight Chancen gibt, und auf ein gutes Pärchen kann man auch nicht hoffen.
JT trifft hingegen die maximal Anzahl möglicher Straights, und hat auch noch eine ausbaufähige Höhe der Ränge was evtl. Pärchen etc. angeht.

Das soll nun nicht bedeuten, dass Sie andere Hände nicht mehr spielen sollten, spielen Sie sie nur nicht zu aggressiv.

Billige Flops:

Mit den oben erwähnten Karten, sollten Sie sich möglichst viele billige Flops anschauen.
Denn wenn Sie dann mal den Flush oder Straight auf dem Flop bekommen, haben Sie eine sehr starke Hand.
Damit können Sie dann auch ruhigen Gewissens auf hohe Einsätze reagieren.
Gerade in niedrigen Limits treffen Sie dann im Idealfall auf folgende Hände, die dann den Gegner dazu bringen, mit hohen Einsätzen mitzugehen:

TPTK – Top Pair Top Kicker, also z.B. AK, wobei ein Ass im Flop liegt.
Viele Spieler lieben diese Situation, vor allem wenn sie nach den „Beginner-Grundregeln“ spielen.

Overpairs – Wieder ein Liebling vieler Spieler, z.B. JJ auf der Hand, niedrige Karten im Flop.
Fälschlicherweise wird das sehr oft sehr „slow“ gespielt, also nach dem Flop nicht stark genug erhöht.
Erscheint dann eine höhere Karte auf dem Turn, können sich viele Spieler trotzdem nicht von ihrer Hand trennen.

Zwei Paare – Eine weitere Hand, die fälschlicherweise von vielen Anfängern als zu stark eingeschätzt wird.

Leider trifft man natürlich nicht häufig auf solche Hände, deswegen ist es wichtig, wenigstens die Möglichkeit dazu zu haben.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, in solche Blätter reinzu“limpen“, also billig mitgehen zu können, um ein starkes Blatt zu bekommen, wechseln Sie den Tisch.

Probleme und deren Lösung:

Geduld:
Diese Strategie benötigt eine Menge Geduld. Es wird sehr oft gefoldet werden müssen, da man auf Karten wartet, die sehr stark und damit selten sind.
Sind Sie sehr ungeduldig, ist das evtl. nicht die richtige Strategie für Sie.
Dafür gibt es aber doch Abhilfe, spielen Sie an mehreren Tischen, so wird das Warten auf das gute Blatt kürzer.
Grade niedrige Limits erlauben das Spielen an mehreren Tischen, da das Beobachten Ihrer Gegner eher vernachlässigbar ist.
Aggressives Spiel:
Erhöhen Ihre Gegenspieler zu stark Preflops, geht die Strategie nicht auf, also wechseln Sie den Tisch.
Limits:
Es ist nicht einfach, die Grenze des Limits zu finden, bei dem diese Strategie aufgeht und maximalen Gewinn bringt.
Je höher die Limits sind, desto besser die Spieler.
Aber je nach Spielstärke des Pokerraumes können diese Grenzen durchaus variieren.
Fangen Sie also in sehr kleinen Limits an und tasten Sie sich langsam nach oben.
Auch von Tisch zu Tisch können große Unterschiede bestehen,
also wechseln Sie auch in diesem Fall durchaus auch mal den Tisch, wenn Sie zu viele „Sharks“ an Ihrem aktuellen Tisch vermuten.

Wenn Sie diese Regeln befolgen kann aus Ihnen ein sehr erfolgreicher Pokerspieler werden.

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